A400M In-Service Support

Mit dem Airbus A400M erhält die Bundeswehr ein modernes und leistungsfähiges militärisches Transportflugzeug, dessen Zulauf ab dem Jahr 2014 beginnt. Die zukünftige deutsche A400M-Flotte wird 53 Luftfahrzeuge umfassen.

Die fliegerische Aus- und Weiterbildung, Übungsvorhaben, Einsatzvorbereitung und Einsätze werden einen Bedarf an technisch klaren, da heisst einsatzbereiten Luftfahrzeugen generieren. Je nach Nutzungsintensität entstehen tagtäglich planbare, aber auch störungsbedingte und damit nicht-planbare Wartungs-, Inspektions und Instandsetzungsereignisse.

Verfügbarkeit und einsatzorientierte Materialerhaltung erfordern ein robustes, gleichzeitig aber wirtschaftliches Instandhaltungssystem, in dem die militärischen Leistungsanteile der Luftwaffe mit industriellen Dienstleistungen sinnvoll verknüpft und abgestimmt werden.

In einem ganzheitlichen Projektansatz soll ein In-Service-Support Modell für die Nutzungsphase erarbeitet werden, welches eine skalierbare Verfügbarkeit der A400M-Flotte in unterschiedlichen Einsatzrollen (z.B. Cargo, Luftbetankung, Absetzen von Lasten und Fallschirmjägern, usw.) garantieren soll.

Unter Federführung des Führungsstabs der Luftwaffe und enger Beteiligung weiterer Fachabteilungen des Bundesministeriums der Verteidigung und des Waffensystemkommandos Luftwaffe wurde in 2011 im Rahmen einer Wirtschaftlichkeitsuntersuchung eine sogenannte Gemeinsame Ausgangslage ermittelt, um darauf aufbauend eine Bedarfsforderung und Bedarfsprognose in 2012 abzuleiten. Da verschiedene Modellalternativen die Forderungen erfüllen könnten, müssen die Handlungsoptionen zur technisch-logistischen Unterstützung ganzheitlich und ergebnisoffen verglichen werden.

Die hieraus gewonnenen Erkenntnisse dienen als wichtiger Baustein zur Vorbereitung einer Vergabe industrieller Dienstleistungsanteile (ggf. mehreren Leistungspaketen).
 

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