Mobilität

Im Jahr 2002 wurden das Management und der Betrieb des bundeswehreigenen Fuhrparks grundlegend neu strukturiert. Besonders "sichtbar" wurde die neue Struktur durch die Gründung der BwFuhrparkService (BwFPS) GmbH und durch den damit einhergehenden Ersatz von veralteten PKW und LKW durch eine moderne Fahrzeugflotte. Das heute etablierte Fuhrparkmanagement der Bundeswehr wird mit dem Projekt untersucht und weiter entwickelt.

Geschäftsfeldleiter

Stephan Klein-Schmeink

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Ende 2011 befanden sich rund 53.000 ungeschützte Radfahrzeuge im Bestand des Systems BwFPS. Die BwFPS GmbH ist verantwortlich für das Fuhrparkmanagement einer Teilmenge von etwa 26.600 Fahrzeugen. Der Einsatz der verbleibenden rund 26.400 Fahrzeuge wird durch Militär und Wehrverwaltung geplant und gesteuert.

Fahrzeuge des Systems BwFPS werden sowohl im Inland für den Grundbetrieb als auch für Auslandseinsätze genutzt. Die Breite dieses Einsatzspektrums ist der Grund für den hohen Diversifikationsgrad der Fahrzeugtypen. Neben rein handelsüblichen Fahrzeugen werden auch Fahrzeuge mit militärspezifischer Ausstattung inklusive der zugehörigen Servicedienste bedarfsgerecht bereitgestellt. Das Flottenmanagement erstreckt sich über den gesamten Lebenszyklus der Fahrzeuge und schließt eine Mobilitätsberatung zur Optimierung des Fuhrparks mit ein.

Auf der Grundlage einer umfassenden Bestandsaufnahme und Beschreibung des Systems BwFPS werden im Zuge des Projekts organisatorische Alternativen (Geschäftsmodelle) für die zukünftige Ausgestaltung entwickelt. Dabei steht eine stärkere Orientierung am Wettbewerb im Vordergrund, die durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages gefordert wird.

Den Ausgangspunkt zur Beantwortung der Frage, welche Leistungen und Fahrzeuge zukünftig durch alternative Organisationsformen bereitgestellt werden können, bildet eine Analyse der Leistungstiefe. Das Leistungsspektrum des Systems BwFPS wird dabei hinsichtlich der strategischen Relevanz der Leistungen und der Spezifität der dazu erforderlichen Ressourcen systematisch bewertet.

Darauf aufbauend werden alternative Modelle entwickelt und im Rahmen einer Wirtschaftlichkeitsuntersuchung miteinander verglichen. Das Modell, das im Hinblick auf Leistungsfähigkeit (z. B. Servicelevel) und Wirtschaftlichkeit am besten geeignet ist, wird durch eine Soll-Konzeption detailliert beschrieben und für die Umsetzung ausgeplant.
Eine Herausforderung stellen die laufenden Reformaktivitäten und Strukturänderungen vor dem Hintergrund des Berichts der Strukturkommission vom Oktober 2010 dar, die einen entscheidenden Einfluss auf den Bedarf haben. Die Weiterentwicklung des Systems BwFPS muss den damit in Verbindung stehenden neuen Anforderungen und Rahmenbedingungen gerecht werden.

Weitere Informationen zur BwFuhrparkService GmbH finden Sie auf der Homepage der Gesellschaft.

Projektreferenzen des Geschäftsfelds Mobilität

  • Blueprint Logistik
  • Führungs- und Steuerungssystem Logistik
  • Supply Chain Safety Management
  • Aussonderung und Verwertung
  • Weiterentwicklung Logistikzentrum der Bundeswehr
  • Potenzialanalyse BwFPS
  • Migrationsplanung Lagerhaltung & Distribution

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