Biomassepotenzialanalyse auf Freiflächen der Bundeswehr

Die Bundeswehr nutzt momentan bundesweit Liegenschaften mit einer Gesamtfläche von 259.000 Hektar. Mehr als 40 Prozent der genutzten Liegenschaftsfläche sind Freiflächen, die überwiegend Bestandteil von Truppenübungsplätzen sind.

Ansprechpartner

Stefan Krause

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02203-9128-388

Die g.e.b.b. wurde beauftragt, die auf Bundeswehr-Freiflächen für eine energetische Verwertung anfallenden Biomassepotenziale unter verfahrenstechnischen, wirtschaftlichen und naturschutzrechtlichen Aspekten in einer Voruntersuchung zu analysieren.

Der Beachtung des Naturschutzes kommt in dem Projekt eine besondere Bedeutung zu, da die Hälfte der in Deutschland zu schützenden Naturflächen auf Truppenübungsplätze entfällt. So sind zum Beispiel eine Vielzahl der Übungsplätze Teil des europäischen Naturschutzsystems "Natura 2000". Die Sicherung des hohen ökologischen Wertes der Übungsplätze wird durch strenge Nutzungs- und Pflegepläne erreicht.

Um eine Verwertung der Biomasse von Freiflächen der Bundeswehr erfolgreich umsetzen zu können, müssen die Stoffströme mit den regional verfügbaren Nutzungstechnologien und Logistikstrukturen unter Berücksichtigung der notwendigen Betriebsabläufe der Pflegemaßnahmen abgestimmt werden.

Die Bundeswehr kann bei einer erfolgreichen Projektumsetzung neben dem nachhaltigem Natur- und Artenschutz auch einen Beitrag zum Ausbau Erneuerbarer Energien, der regionalen Wertschöpfung und der Versorgungssicherheit durch die örtliche Bereitstellung von Biomasse leisten.

Weitere Informationen zu Umweltschutz und Bundeswehr finden Sie hier.
 

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