Regionale Kinderbetreuungslösungen

Ansprechpartnerin

Katja Trompeter

Katja Trompeter

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Die Bundeswehr hat erste Lösungen zur bedarfsgerechten Betreuung der Kinder von Bundeswehrangehörigen rasch realisiert. Als Ergebnis eines Pilotprojektes Kinderbetreuung an vier ausgewählten Standorten wurden mit Unterstützung der g.e.b.b. bis heute rund 70 bedarfsgerechte Belegplätze für Kinder von Bundeswehrangehörigen geschaffen. Nach erfolgreichem Abschluss des Pilotprojekts wurde Anfang Juni 2009 das Projekt in die Bundeswehr-Fläche ausgeweitet. Auch hier beraten wir.

Ansprechpartnerin

Eva Heussen

work Arbeit
02203-9128-239

Ein erstes Pilotprojekt zum Thema Kinderbetreuung, das im März 2007 zunächst an den Standorten Koblenz/ Lahnstein, Wilhelmshaven, Seedorf, Bad Salzungen und später am Standort Westerstede gestartet wurde, hat die g.e.b.b. erfolgreich beendet: Wir hatten dabei den Auftrag, gemeinsam mit den federführenden Referaten des Bundesministeriums der Verteidigung zunächst an diesen Pilotstandorten ein Lagebild zu erstellen und eine darauf abgestimmte, bedarfsgerechte Betreuungskonzeption zu entwickeln und umzusetzen.

Darüber hinaus machte die g.e.b.b. weitergehende konzeptionelle Vorschläge für eine strategische Herangehensweise an das Themenfeld Kinderbetreuung. Als wesentliche Bausteine wurden in diesem Rahmen das Kinderbetreuungsportal entwickelt sowie ein Leitfaden für die Umsetzung von Kinderbetreuungsprojekten in der gesamten Bundeswehr entworfen.

Leitfaden Kinderbetreuung veröffentlicht

Mit der Veröffentlichung dieses zunächst vorläufigen "Leitfadens Kinderbetreuung" durch den Führungsstab der Streitkräfte im Intranet der Bundeswehr wurde am 2. Juni 2009 der Startschuss für die Ausweitung des Projekts Kinderbetreuung in die Fläche gegeben. Inzwischen ist der "Leitfaden Kinderbetreuung" Anfang 2010 in seiner Schlussfassung als Anlage 6 des Allgemeinen Umdrucks 1/500 "Handbuch zur Vereinbarkeit von Familie und Dienst in den Streitkräften" erschienen.

So kann nun jeder Bundeswehr-Standort ein eigenes lokales Projekt Kinderbetreuung nach Maßgabe des "Leitfadens Kinderbetreuung" umsetzen. Die Projektarbeit vor Ort wird dabei durch das Streitkräfteamt, Gruppe Bundeswehraufgaben Dez. II, unterstützt. Die g.e.b.b. wirkt weiterhin beratend im Hintergrund mit und unterstützt nach Maßgabe der federführenden Referate im Bundesministerium der Verteidigung sowohl die strategische Weiterentwicklung des Themenfeldes als auch einzelne, amtsseitig priorisierte Bundeswehrstandorte direkt.

Umsetzung vor Ort nach praxiserprobtem Modell


Bei allen Projektarbeiten vor Ort bestimmen die folgenden Faktoren das Modell einer Umsetzung von Kinderbetreuungsmaßnahmen:

  • Dezentralisiertes Vorgehen:
    Nur lokal angelegte Projekte zur Kinderbetreuung entsprechen der föderalen Struktur in der deutschen Erziehungs- und Bildungslandschaft und schaffen maßgeschneiderte, standortbezogene Lösungen.
  • Eigeninitiative gefragt:
    Der Leitfaden geht an die Standortältesten eines jeden Bundeswehrstandorts, unter deren Federführung dann lokale Projekte zur Kinderbetreuung vor Ort gestartet werden können.
  • Standardisiertes Vorgehen:
    Der Leitfaden beruht auf praktischen Erfahrungen und liefert eine belastbare Grundlage, um systematisch Maßnahmen umsetzen zu können. Jedes lokale Projekt zur Kinderbetreuung formuliert bundeswehrspezifische Bedarfe, für die angemessene und bedarfsgerechte Möglichkeiten der Bedarfsdeckung gefunden werden müssen.
  • Enge Zusammenarbeit mit dem Kinderbetreuungsportal:
    Auch bundeswehrweit stehen die einzelnen Projekte unter dem Slogan mit.kind@bw. Das Kinderbetreuungsportal der Bundeswehr ist aktuell an neun Pilotstandorten mit Detailinformationen verfügbar. Eine Nutzung steht allen Bundeswehrangehörigen bundeswehrweit offen; insbesondere der Informationsbereich bietet Anregungen und Unterstützung für alle Bundeswehrangehörigen.

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