Weiterentwicklung des strategischen Controllings des Generalinspekteurs

Die g.e.b.b. hat von 2007 bis 2009 den Führungsstab der Streitkräfte bei der Weiterentwicklung des strategischen Controllings für den Generalinspekteur der Bundeswehr.

Ansprechpartner

Christian Fischbach

work Arbeit
02203-9128-318

Der Generalinspekteur der Bundeswehr hat insbesondere

  • für die Entwicklung und Realisierung der Gesamtkonzeption der militärischen Verteidigung,
  • für die Planung, Vorbereitung, Führung und Nachbereitung von Einsätzen und einsatzgleichen Verpflichtungen sowie
  • für die Vorgabe streitkräftegemeinsamer Grundsätze

strategische Ziele mit langfristiger Perspektive und mit anhaltender und übergreifender Bedeutung festgelegt. Das strategische Controlling des Generalinspekteurs misst fortlaufend die Zielerreichung, liefert bei Abweichungen Informationen und Vorschläge für korrigierendes Eingreifen und unterstützt so die Realisierung der Zielvorgaben.

Wappen des Führungsstabes der Streitkräfte
Wappen des Führungsstabes der Streitkräfte

Die g.e.b.b. beriet zwischen Anfang 2007 und Ende 2009 den Führungsstab der Streitkräfte bei der Weiterentwicklung dieses Controllingbereiches. Die Beratung wurde in zwei Phasen unterteilt:

In der ersten Phase, die im Dezember 2008 beendet wurde, unterstützte die g.e.b.b. bei der Weiterentwicklung des Ziel- und Kennzahlensystems. Im Laufe der Beratung fand neben der Aufrechterhaltung des Berichtsprozesses gleichzeitig eine Optimierung der bestehenden Kennzahlen statt. Darüber hinaus wurden die konzeptionellen Grundlagen in einer entsprechenden Weisung festgeschrieben und das Ziel- und Kennzahlensystem in die SAP-Software implementiert.

Mit der Weisung für die Ausgestaltung des strategischen Controllings des Generalinspekteurs der Bundeswehr (Dezember 2008) wurden die Grundsätze, Verantwortlichkeiten und Verfahren sowie das notwendige Melde- und Berichtswesen geregelt.

Die zweite Phase der Weiterentwicklung zielte auf eine Harmonisierung zwischen den Ziel- und Kennzahlensystemen der Inspekteure bzw. Abteilungsleiter und dem Generalinspekteur ab. Schwerpunkt war die Entwicklung einer weitgehend gemeinsam nutzbaren einheitlichen Datenbasis, die Identifikation von Synergieeffekten sowie die Erarbeitung von gemeinsam nutzbaren standardisierten Bewertungsmaßstäben. So wurde beispielsweise eine Methodik entwickelt und eingeführt, um eine noch engere Begleitung von Rüstungsprojekten durch den Führungsstab der Streitkräfte - auch über die Analysephase hinaus - zu ermöglichen. Dieses Instrument sieht eine Zusammenführung von Teilen des Controllings Bundeswehrplanung mit dem strategischen Controlling des Generalinspekteurs vor. Weitere Aspekte der Teilstreitkräfte als Bedarfsträger und des Rüstungsbereichs als Bedarfsdecker wurden ebenfalls integriert.

Die zweite Projektphase wurde im Dezember 2009 abgeschlossen.
 

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