Austausch über Beschaffungsstrategien

  • 09.01.2012
Austausch über Beschaffungsstrategien

In einem Workshop mit der Deutschen Bahn am 9. Januar 2012 in Berlin setzten Bundeswehr und g.e.b.b. die im vergangenen Jahr begonnenen Gespräche mit öffentlichen Beschaffern zu unterschiedlichen Beschaffungsthemen fort. Aktuell im Fokus: Beschaffungsstrategien im Einkauf.

Ebenso wie die Bundeswehr zählt die Deutsche Bahn zu den großen öffentlichen Beschaffern in Deutschland. Neben einem sehr umfangreichen Materialspektrum und einer Vielzahl von internen Kunden haben beide das Vergaberecht als gemeinsame Rahmenbedingung für ihren Einkauf. Ein Schwerpunkt der Gespräche lag daher auch auf den unterschiedlichen Erfahrungen, wie vor diesem Hintergrund eine effektive Strategische Beschaffung auf den jeweiligen Märkten gestaltet werden kann.

Beschaffung mehr als Vergabe

Nach Meinung aller Teilnehmer umfasst die Beschaffung weit mehr als den reinen Vergabevorgang. Insbesondere die vorgelagerten Aufgaben wie Materialsegment- und Lieferantenmanagement sowie Beschaffungssteuerung böten eine hinreichende Basis für die Ausgestaltung einer strategischen Einkaufsplanung unter Beachtung und Einhaltung der gegebenen rechtlichen Vorgaben. Zu diesem Themenbereich wurde deshalb ein vertiefender Austausch beschlossen.

Modernisierungsprojekt „Optimierung der Beschaffung der Bundeswehr“

Die Idee zu dem Gedankenaustausch entstand vor allem im Modernisierungsprojekt „Optimierung der Beschaffung der Bundeswehr“, das durch die g.e.b.b. beraten wird. Da die Deutsche Bahn bereits vor einigen Jahren ihren Beschaffungsbereich in ähnlich grundlegendem Maße wie aktuell die Bundeswehr verändert hat, sollen hier die vorhandenen Erfahrungen genutzt sowie Handlungsfelder und Optimierungsmaßnahmen im Sinne eines Best Practice miteinander verglichen werden. Bereits heute lässt sich aber feststellen, dass der im Rahmen des Modernisierungsprojekts eingeschlagene Weg für die Optimierung der Beschaffung zielführend und erfolgsversprechend ist.

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