Expertengespräch 2011

  • 24.05.2011
  • Frankfurt/Main

Die Neuausrichtung der Bundeswehr erfordert in den nächsten Jahren die Umsetzung umfangreicher Infrastrukturmaßnahmen. Weiterhin sind umfangreiche Einsparungen im Bundeswehrhaushalt notwendig. In diesem Spannungsfeld jetzt die Weichen richtig zu stellen, darüber haben Experten auf Einladung der g.e.b.b. am 24. Mai 2011 diskutiert.

Gedankenaustausch: Ulrike Hauröder-Strüning, Dr. Klaus Büttner, Alice Greyer-Wieniger (v.l.)
Gedankenaustausch: Ulrike Hauröder-Strüning, Dr. Klaus Büttner, Alice Greyer-Wieniger (v.l.)
Gedankenaustausch: Ulrike Hauröder-Strüning, Dr. Klaus Büttner, Alice Greyer-Wieniger (v.l.)

Durch eine am Lebenszyklus von Immobilien angepasste Investitions- und Maßnahmenplanung können Ausgaben im Infrastrukturbereich gesenkt und Fehlinvestitionen vermieden werden.

Das Team Beschaffungsvarianten/Infrastruktur des Bereiches Immobilien der g.e.b.b. hat Bedarfsdecker und Bedarfsträger der Bundeswehr sowie immobilien- und finanzwirtschaftliche Experten zum gemeinsamen Dialog im Rahmen eines Expertengesprächs nach Frankfurt/Main eingeladen. Vom Bundesministerium der Verteidigung nahmen Ministerialdirektorin Alice Greyer-Wieniger, Abteilungsleiterin Wehrverwaltung, Infrastruktur und Umweltschutz, Brigadeneneral Dr. Ansgar Rieks, Abteilung Modernisierung und andere hochrangige Vertreter teil. Der Gastgeber g.e.b.b. war vertreten durch seinen Geschäftsführer Dr. Martin Rüttler, dem Bereichsleiter Immobilien Dr. Klaus Büttner und Mitarbeitern.

Unter dem Thema "Investitionsstrategien für moderne Infrastruktur" haben Vertreter renommierter Unternehmen wie z. B. der Fraport AG, Bilfinger Berger, Clifford Chance, Albert Speer & Partner zu den Schwerpunkten strategische Investition und Finanzierung, Lebenszyklusansatz und Nachhaltigkeit sowie alternative Beschaffungsvarianten Impulsvorträge gehalten.

Aus hoher Perspektive

Verschaffen sich Überblick: Graf Strachwitz (vorn), Dr. Martin Rüttler und Teilnehmer auf dem TRIANON
Verschaffen sich Überblick: Graf Strachwitz (vorn), Dr. Martin Rüttler und Teilnehmer auf dem TRIANON
Verschaffen sich Überblick: Graf Strachwitz (vorn), Dr. Martin Rüttler und Teilnehmer auf dem TRIANON

Mit Interesse wurde auch ein Beitrag des Vertreters aus dem Infrastrukturbereich der niederländischen Streitkräfte aufgenommen, der über die Erfahrung innovativer Ansätze und Konzepte einer Berufsarmee berichtete. Abteilungsleiterin Alice Greyer-Wieniger bedankte sich am Ende des Tages bei der g.e.b.b. für die gelungene Veranstaltung sowie für die interessante und aktuelle Themenauswahl.

Den nötigen Weitblick für die zukünftige Neuausrichtung der Bundeswehr und den damit verbundenen umfangreichen Infrastrukturmaßnahmen bot nicht zuletzt auch unserer Veranstaltungsort - der 186 Meter hohe Wolkenkratzer TRIANON.

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