Interessenbekundung gestartet
Die Einführung von SASPF (Standard Anwendungssoftware Produktfamilien) in die Bundeswehr dauert nach wie vor an. Sie ist neben den Reformprojekten ein weiterer Arbeitsschwerpunkt der Bundeswehr. Eine der Voraussetzungen für die erfolgreiche Implementierung ist die rechtzeitige und fachlich fundierte Ausbildung der Nutzer und Anwender. In diesem Zusammenhang wurde jetzt ein Interessenbekundungsverfahren (IBV) gestartet.
Das IT-Amt der Bundeswehr hat als Vergabestelle am 24. August 2011 das durch Staatssekretär Beemelmans gebilligte Interessenbekundungsverfahren eröffnet. Bis zum 10. Oktober 2011 haben externe Interessenten die Gelegenheit, ihre Vorstellungen einzureichen und damit ihre Bereitschaft und Innovationskraft für eine wirtschaftliche Bedarfsdeckung der beschriebenen Leistungen zu präsentieren.
Derzeit wird die notwendige SASPF-Ausbildungsunterstützung in der Bundeswehr durch das Integrierte Fach- und Ausbilderzentrum SASPF Bw (IFAZ SASPF Bw) in Aachen geleistet. In einem Teilprojekt des Modernisierungsprojektes Individualausbildung der Bundeswehr wird die Weiterentwicklung dieses Zentrums untersucht. Dazu gehört im Rahmen einer Wirtschaftlichkeitsuntersuchung auch die Bewertung möglicher kooperativer Lösungen für die Leistungserbringung. Es stellt sich hierbei die Frage, ob Optimierungspotenziale in der Aufgabenwahrnehmung des IFAZ SASPF Bw ausgeschöpft werden können.
Wie schon in einer ersten Analysephase wird die g.e.b.b. - Geschäftsfeld Modernisierungsprojekte Ausbildung - die Abteilung Modernisierung des Verteidigungsministeriums als Federführer bei dem anschließenden Wirtschaftlichkeitsvergleich weiter unterstützen. Dieser Wirtschaftlichkeitsvergleich wird die Grundlage für einen tragfähigen Vorschlag zur zeitgerechten Leistungserbringung ab dem 01. Januar 2013 werden.