IBV Digitale Ausbildungshilfsmittel - Informationsveranstaltung durchgeführt
Die g.e.b.b. hatte am 24. Oktober 2011 ein Interessenbekundungsverfahren (IBV) zum Thema "Erstellung und Änderung digitaler Ausbildungshilfsmittel" gestartet. Damit soll festgestellt werden, ob private Unternhemen diese Leistungen der Bundeswehr wirtschaftlich anbieten können. Am 14. November fand eine Informationsveranstaltung für Interessenten statt.
Digitale Ausbildungshilfsmittel werden in allen Teilen der Bundeswehr genutzt. Hierunter fallen zum Beispiel Lernprogramme oder auch digitale Arbeitshilfen für den Unterricht.
Im Rahmen des IBV soll untersucht werden, ob die Erstellung beziehungsweise Änderung dieser Hilfsmittel sowie die Verwaltung von digitalen Inhalten bei einer Vergabe an externe Dienstleister im Vergleich mit einem Eigenmodell der Bundeswehr auf gleichem oder höherem Niveau wirtschaftlich erbracht werden können.
Im Anschluss an das IBV und dem zugehörigen Wirtschaftlichkeitsvergleich wird das Bundesministerium der Verteidigung über die Einleitung eines Vergabeverfahrens entscheiden.
Informationsveranstaltung durchgeführt
Am 14. November 2011 wurde von der g.e.b.b. eine Informationsveranstaltung durchgeführt. Für die rund 40 angereisten Vertreter interessierter Unternehmen bestand dabei die Möglichkeit, sich über die zu erbringenden Leistungen im Detail zu informieren. Insbesondere die konzeptionellen Rahmenbedingungen sowie die Leistungsbeschreibung standen hier im Fokus.
Rechtlicher Hinweis
Die Teilnahme an dem IBV ist freiwillig, eine Nichtteilnahme führt bei einem eventuellen späteren Vergabeverfahren nicht zu Nachteilen. Das IBV ersetzt nicht das Verfahren zur Vergabe öffentlicher Aufträge (und damit nicht eine sich gegebenenfalls anschließende Ausschreibung).
Interessenten sind bei einem eventuell folgendem Vergabeverfahren nicht an die Interessenbekundung gebunden, die sie im Rahmen des IBV abgegeben haben.