Einsatzinfrastruktur 1000X - Vom Einsatz her denken

  • 11.02.2011

Der Arbeitskreis Mittelstand der Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik e.V. (DWT) führte gemeinsam mit der Abteilung Wehrverwaltung, Infrastruktur und Umweltschutz des BMVg vom 9. - 11. Februar 2011 eine Fachtagung in Berlin durch: "Einsatzinfrastruktur 1000X". Bundeswehr vom Einsatz her denken - das ist die Forderung, unter der alle Beteiligten aus Bundeswehr, Ministerium und Wirtschaft ihre Beiträge stellten. Die g.e.b.b. trug zu ihrem einsatzbezogenes Betriebskonzept für Facility Management-Leistungen vor.

Projekt-Logo Einsatzinfrastruktur 1000x
Projekt-Logo Einsatzinfrastruktur 1000x

Im Fokus der Tagung stand die Frage nach dem militärischen Bedarf an Einsatzinfrastruktur für Auslandseinsätze. Antworten darauf wurden gesucht und gefunden in militärischen Beiträgen zur Unterbringung im Einsatz, in Strategie und Ausbaukonzept "Einsatzinfrastruktur 1000X", sowie in den Erfahrungsberichten von Industrie und Wirtschaft bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr. Ministerialdirektorin Alice Greyer-Wieninger, Abteilungsleiterin Wehrverwaltung, Infrastruktur und Umweltschutz im BMVg, postulierte als zusammenfassendes Fazit nach einer angeregten Diskussion: "Wir brauchen die Zusammenarbeit mit der Industrie. Ein Dialog wie dieser ist wichtig für das gemeinsame Verständnis."

Auftrag der g.e.b.b.

Fachgespräche am g.e.b.b.-Stand
Zoom
Fachgespräche am g.e.b.b.-Stand
Die g.e.b.b. wurde im Rahmen des Projekts "Einsatzinfrastruktur 1000X" mit der Erstellung eines einsatzbezogenen Betriebskonzept für Facility Management-Leistungen beauftragt.

Die g.e.b.b. wurde im Rahmen des Projekts "Einsatzinfrastruktur 1000X" mit der Erstellung eines einsatzbezogenen Betriebskonzept für Facility Management-Leistungen beauftragt. Dr. Klaus Büttner, Bereichsleiter Immobilien und Mitglied der Geschäftsleitung der g.e.b.b., stellte das Konzept auf der Tagung vor. Das Konzept geht aus von einem Lebenszyklusansatz und will größtmögliche Transparenz in alle Prozesse bringen. Voraussetzung dafür sind verbindliche Standards sowie eine Prozess- und Kundenorientierung.

Das Facility Management-Haus

Elemente des
Zoom
Elemente des "FM-Hauses"
Elemente des "FM-Hauses"

Zu den Werkzeugen der Umsetzung gehören unter anderem ein FM-Handbuch, Schulungsmodule und Servicevereinbarungen. "Als Immobilienmann" so Büttner, würde er das Konzept natürlich in dem Schaubild eines Hauses, eben eines FM-Hauses darstellen. Worum es als nächstes großes Ziel ginge, sei die Praxiserprobung der Ergebnisse aus dem Betriebskonzept in Form eines Pilotszenarios, forderte Büttner abschließend.

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