Fahrausbildung: Erster Lehrgang durchgeführt

  • 30.05.2008

Am 30. Mai 2008 endete der erste Lehrgang für Bundeswehrangehörige an einer zivilen Fahrschule zum Erwerb der Führerscheinklasse D (Bus). Das Ergebnis ist vielversprechend - lediglich eine Nachprüfung war nach Lehrgangsende noch notwendig. Ziel dieses durch die g.e.b.b. unterstützten Projektes ist eine deutliche Ausgabenminderung durch die Kooperation mit einem zivilen Anbieter.

Hintergrund ist ein am 18. März 2008 zwischen dem Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB) und einer zivilen Fahrschule bei Saarbrücken geschlossener Vertrag über die Ausbildung der gesetzlichen Anteile in dieser Fahrerlaubnisklasse. Die ersten Kraftfahrer wurden bereits ab April 2008 geschult, im Vertragszeitraum bis Mitte 2012 sollen über 700 Fahrschüler ausgebildet werden. Die Bundeswehr bildet damit in diesem Zeitraum nicht mehr selbst in dieser Fahrerlaubnisklasse aus.

Die praktische Schulung findet dabei auf den Fahrzeugen des privaten Partners statt, ebenso werden seine Räumlichkeiten für die Theorie genutzt. Die Prüfung wird weiterhin durch Fahrerlaubnisprüfer der Bundeswehr - auch unter dem Aspekt der Qualitätssicherung - abgenommen. Während der Ausbildungszeit sind die Fahrschüler in einer militärischen Liegenschaft untergebracht.

Auch andere Führerscheinklassen überprüfen

Zudem werden momentan mit einem sogenannten "Interessenbekundungsverfahren" die Möglichkeiten geprüft, alle Führerscheinklassen für Radfahrzeuge durch einen oder mehrere zivile Anbieter im Rahmen einer Kooperation ausbilden zu lassen. Hierzu wurde durch das BWB am ein förmliches Verfahren zur Interessenbekundung durchgeführt, welches momentan ausgewertet wird.

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