g.e.b.b. beim Wehrbeauftragten

  • 08.04.2008
  • Berlin

Auf Einladung des Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages, Reinhold Robbe, informierte die g.e.b.b. die leitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Wehrbeauftragten in Berlin über ihre Arbeit. Die g.e.b.b.-Delegation war dem Anlass gemäß hochkarätig besetzt und wurde vom Geschäftsführer, Dr. Martin Rüttler, geleitet.

Dr. Rüttler eröffnete die Informationsveranstaltung mit einem Grundsatzvortrag zum Auftrag, den Zielen und dem Leitbild der g.e.b.b. Dabei stellte er in den Mittelpunkt seiner Ausführungen, dass die g.e.b.b. dem Wohlergehen der Bundeswehr verpflichtet ist. Die wirtschaftliche Modernisierung, die sich die g.e.b.b. auf die Fahnen geschrieben habe, müsse dem einzelnen Soldaten zu Gute kommen, so Rüttler. Dabei ginge es nicht um Dogmen wie Privatisierung oder Outsourcing um jeden Preis, sondern um den Wettbewerb der besten Ideen, die sowohl von innen durch Eigenoptimierung oder von außen durch Kooperationsmodelle kommen können. Entscheidend sei das Ziel: mehr Wirtschaftlichkeit. Und dieses Ziel könne man nur gemeinsam - Streitkräfte, Wehrverwaltung und g.e.b.b. - erreichen, betonte Rüttler vor einem interessierten Publikum, das vor allem mit dem Blick der Soldaten die Aktivitäten der g.e.b.b. beobachtet.

So waren gerade auch die Einzelthemen, die die Soldaten unmittelbar und hautnah betreffen, ganz oben auf der Agenda bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Wehrbeauftragten: Betreuung, Kinderbetreuung und Verpflegung. Dazu trugen der Bereichs- und der Geschäftsfeldleiter der g.e.b.b. Stand und Perspektiven vor. Alle drei Themen sind exemplarisch dafür, dass sich sowohl die Analyse als auch Konzeption und Umsetzung nur in engem Schulterschluss mit allen Beteiligten stemmen lassen.

Den Dialog fortführen

In der anschließenden angeregten Diskussion kam noch eine Reihe anderer Themen zur Sprache, wie das Verhältnis Immobilienbereich der g.e.b.b. zur Bundesanstalt für Immobilienaufgaben oder der oft zitierte - gerade auch vom Wehrbeauftragten thematisierte - Investitionsstau in der Kaserneninfrastruktur in den alten Bundesländern. Hier konnte die g.e.b.b. auf Ideen verweisen, die sie evaluiert hat bei einem Ideenwettbewerb Facility Management, in dem die Industrie wegweisende Modelle erarbeitet hatte. Einiges davon wird jetzt in einem Pilotprojekt beim Dienstleistungszentrum Köln-Wahn umgesetzt.

Der Leitende Beamte des Wehrbeauftragten, Friedhelm Dreyling, sprach am Ende der Diskussion für alle Anwesenden, indem er sagte, dass er diese g.e.b.b.-Vorstellung nur als einen Auftakt sehen würde. Das Gespräch müsse vertiefend fortgeführt werden - zum Nutzen für beide Seiten. Dr. Rüttler nahm für die g.e.b.b. den Gedanken auf und bot weitere Runden auch im kleineren Kreise an, zur Vertiefung einzelner Themen. Der Anfang eines guten Dialoges zwischen Wehrbeauftragten und g.e.b.b. ist gemacht. Er wird fortgeführt.

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