Vorsitzender des Haushaltsausschusses zu Besuch
Die g.e.b.b. konnte sich im noch jungen Jahr über den ersten parlamentarischen Besuch in Köln freuen: Am 8. Januar 2008 informierten sich der Vorsitzende des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages, MdB Otto Fricke sowie Staatsminister a.D. und MdB Dr. Werner Hoyer über die Arbeit der g.e.b.b.

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- Dr. Werner Hoyer, Dr. Martin Rüttler, Otto Fricke (v.l.)
Dr. Martin Rüttler, Geschäftsführer der g.e.b.b., erläuterte zunächst das Rollenverständnis der Gesellschaft als Inhouse-Berater des Verteidigungsministeriums und Antreiber im Modernisierungsprozess in der Bundeswehr. Die Prüfung, welche Aufgaben unter Markt- und Wettbewerbsbedingungen wirtschaftlicher erbracht werden können, steht hierbei im Fokus der g.e.b.b. Hieraus gilt es dann Lösungswege für die Bundeswehr zu entwickeln und deren konkrete Umsetzung zu begleiten - durch optimierte Eigenmodelle innerhalb von Streitkräften und Verwaltung oder durch Kooperationen mit der Industrie. "Alle Möglichkeiten werden gleichrangig betrachtet und sind ausschließlich den Zielen Wirtschaftlichkeit, Qualität und Machbarkeit verpflichtet", so Dr. Rüttler.
Zudem informierten die Mitglieder der g.e.b.b.-Geschäftsleitung über ihre Bereiche und aktuellen Tätigkeitsfelder. Mit sehr viel Aufmerksamkeit folgten die beiden Parlamentarier den Ausführungen zu den Rahmenbedingungen und Vorgehensmodellen für die Modernisierung der Bundeswehr. Hierfür wurden von der g.e.b.b. Leitfäden entwickelt, die Modernisierungsprojekte klar strukturieren sowie Nachvollziehbarkeit und Transparenz sicherstellen.
Vollkommene Übereinstimmung zwischen den Gesprächsteilnehmern bestand darin, dass in Modernisierungsprojekten neben der betriebswirtschaftlichen Optimierung mit gleicher Wertigkeit auch die Qualität der Leistungserbringung zu gewährleisten ist.
Von besonderem Interesse waren für die Gäste die Aufgaben der g.e.b.b. bei der Entwicklung und Vermarktung von nicht mehr betriebsnotwendigen Liegenschaften der Bundeswehr sowie der weiteren Optimierung des Facility Managements. Für den Liegenschaftsbetrieb hatte die g.e.b.b. im vergangenen Jahr einen Ideenwettbewerb durchgeführt, der als Ergebnis signifikante Einsparpotenziale bei Kooperationen mit der Privatwirtschaft ausgewiesen hat.