Schleswig: Neuer Stadtteil auf ehemaligem Kasernengelände
Nach Schließung des Bundeswehr-Standortes Schleswig im März 2004 wurde die g.e.b.b. beauftragt, das 50 ha große Gelände "Auf der Freiheit" in unmittelbarer Nähe zum Stadtgebiet zu entwickeln und zu vermarkten. Dieser Auftrag konnte jetzt erfolgreich abgeschlossen werden.
Mit Wirksamkeit des Städtebaulichen Vertrages, der am 14.September 2005 in Schleswig unterzeichnet wurde, geht das Areal nun in den Besitz der Investorengruppe "Team Vivendi", einem Zusammenschluss von selbständigen Unternehmern aus der Region, über.
Ziel des neuen Eigentümers ist es, in den nächsten Jahren auf dem ehemaligen Kasernengelände einen neuen Stadtteil zu entwickeln, der eine Verknüpfung von Wohnen, Freizeit, Tourismus und Sport schafft - in attraktiver Lage an der Schlei.
Attraktive Lage
Das Konzept basiert auf mehreren Säulen: Geplant sind zum einen generationsübergreifende Wohneinheiten, sowohl auf Eigentums- als auch auf Mietbasis, zum anderen als Hauptattraktion eine Therme, die jährlich über 300.000 Besucher anlocken soll. Abgerundet wird das Konzept durch einen Ferienpark und ein Forum, ausgelegt für 700 Personen.
Nach Auffassung von Klaus Büttner, Bereichsleiter Immobilien der g.e.b.b., beweist das Schleswiger Projekt, dass Konversionsvorhaben, rechtzeitig und zielgerichtet umgesetzt, neue Wirtschaftskraft freisetzen können und dass Bundeswehrliegenschaften eine wichtige Ressource für eine erfolgreiche Stadt- und Regionalplanung sein können. Ministerialdirigent Matthias Leckel, Bundesministerium der Verteidigung, erklärte: "In knapp 1 1/2 Jahren ist es gelungen, in enger, vertrauensvoller Zusammenarbeit zwischen Bund, Land und Stadt ein zukunftsweisendes Projekt von der ersten Idee zur Realisierung zu bringen. Dies kann sich bundesweit sehen lassen".
