BwFuhrparkService
Im Juni 2002 wurde als erstes Beteiligungsunternehmen der g.e.b.b. die BwFuhrparkService GmbH gegründet. Hauptgesellschafter war mit 75,1% die g.e.b.b. Partner-Unternehmen mit 24,9% die Deutsche Bahn AG. Mit Wirkung vom 30.10.2006 hat der Bund die Anteile der g.e.b.b. direkt übernommen. Aufgabe ist nach wie vor ein modernes Mobilitätsmanagement für die Bundeswehr.
Das Unternehmen
Das bundeswehrbezogene Know-how der g.e.b.b. mit den Erfahrungen der DB AG zu bündeln, war die zielführende Idee der Partnerschaft. Die Gründung einer Eigengesellschaft unter Minderheitsbeteiligung der DB AG bietet insbesondere die Vorteile eines sofortigen Zusammenfassens aller Leistungselemente in einer Hand: Von der Fahrzeugbeschaffung bis zur Aussteuerung einschließlich Verkauf und der problemlosen Integration industrieller Standards, die bei der Fuhrparkgesellschaft der DB AG seit Jahren erfolgreich zur Steuerung eines ebenso heterogenen Fuhrparks wie der der Bundeswehr angewandt werden (Effekte dort: Senkung der Fuhrparkkosten um 30 %).
Aufgaben
Erklärtes Ziel der BwFuhrparkService GmbH ist es, zunächst den Bestand an handelsüblichen, danach auch an teilmilitarisierten Fahrzeugen schnell zu modernisieren und über eine reduzierte, aber besser ausgelastete Flotte die Betriebskosten deutlich zu senken: Der bisherige überalterte Fuhrpark der Bundeswehr umfasst rund 100.000 Fahrzeuge. Die BwFuhrparkService GmbH wird im Endausbau bessere Mobilitätsleistungen mit rund 50.000 Fahrzeugen erbringen. Die BwFuhrparkService GmbH hat den Aufbau von Mobilitäts-Centern (24), Servicestationen und -punkten (126) abgeschlossen und betreibt mit über 17.000 neuen Fahrzeugen und ca. 5.700 Altfahrzeugen das Mobilitätsmanagemement für die Bundeswehr. Die Fahrzeugflotte wird kontinuierlich weiter erneuert. Schon jetzt hat sich das Mobilitätsmanagement mit modernen Fahrzeugen als ein Erfolgsmodell erwiesen.
Zahlen und Fakten zum BwFuhrparkService
- 24 Mobilitätscenter und zusätzlich 126 Servicestationen und -punkte,
- 22.700 Fahrzeuge im Management davon 17.000 Neufahrzeuge,
- 190 Prozent höhere Fahrleistung gegenüber Bundeswehr Pkw vor 2002,
- Durchschnittliche Fahrleistung von 9.000 km vor 2002 auf 26.000 km im Jahr 2003 erhöht,
- 20 Prozent kostengünstiger pro Fahrzeug-Kilometer bei Neu-Pkw gegenüber Bundeswehr-Pkw vor 2002.Gesamtkosten pro Fahrzeug-km von 38 EuroCent auf 31 EuroCent gesenkt.
