Bekleidungsgesellschaft

Im August 2002 wurde das Beteiligungsunternehmen LH Bundeswehr Bekleidungsgesellschaft gegründet – als Public Private Partnership, bei der die privaten Partner die Mehrheit halten und der Bund mit einer Minderheit beteiligt ist. Aufgabe ist ein modernes Bekleidungsmanagement für die Bundeswehr.

Das Unternehmen

Das Unternehmen
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Das Konzept zum Neuen Bekleidungsmanagement für die Bundeswehr wurde von der g.e.b.b. in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium der Verteidigung entwickelt. Der Entscheidung über die Partner ging ein Bieterverfahren unter Federführung des Bundesamts für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB) voraus. Dabei wurde das Konsortium Lion Apparel Deutschland und Hellmann Worldwide Logistics als Partner identifiziert. Beide Unternehmen sind mit insgesamt 74,9% die privaten Mehrheitspartner der neuen Gesellschaft. Der Bund ist mit 25,1% beteiligt - die konsequente Umsetzung einer Public Private Partnership.

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Aufgaben

Aufgabe der Gesellschaft ist die privatwirtschaftliche Reorganisation des gesamten Bekleidungswesen der Bundeswehr - von der Beschaffung über die Bevorratung bis zum Einkleiden vor Ort. Dabei geht es um ein Bekleidungssortiment von rund 1.950 Artikeln - gezählt nach unterschiedlichen Größen rund 15.500 Artikel. Die Gesellschaft soll insbesondere

  • das Preis-Leistungs-Verhältnis bei Beschaffungen verbessern,
  • die Beschaffungszeiten verkürzen,
  • die Lagerkapazitäten und -bestände senken,
  • die Versorgung mit Bekleidung für Soldaten und zivile Mitarbeiter sicherstellen: zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, auf dem rationellsten Wege und in der vom Kunden Bundeswehr geforderten Qualität,
  • das Bekleidungswesen in seinen Abläufen fortlaufend optimieren.

Das Unternehmenskonzept sieht ausdrücklich eine Einbindung des Mittelstandes bei der Lösung der Aufgaben vor. Seit April 2003 werden die Einkleidungen unter der Verantwortung der LH Bundeswehr Bekleidung GmbH durchgeführt. Die bislang im Bekleidungswesen der Bundeswehr Beschäftigten werden der neuen Gesellschaft beigestellt. Sie bleiben Mitarbeiter des Bundes, die personelle Umgestaltung ist tarifvertraglich sozial abgesichert.

 

Drittgeschäft

Die Gesellschaft hat eine Tochtergesellschaft gegründet: Die LH Dienstbekleidungs GmbH (LHD), die Drittgeschäfte außerhalb der Bundeswehr akquiriert, um Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen. Im ersten Schritt hat die LHD dazu die Aufgaben der Kleiderkasse für die Bundeswehr übernommen, das Sortiment erweitert und viele neue Shops eröffnet sowie einen Online-Shop eingerichtet - siehe Link unten. Darüber hinaus bietet die LHD Dienstleistungen an von der Einzelbestellungen bis zur Total-Care-Versorgung für weitere öffentliche und private Auftraggeber wie Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und andere.

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