Im Pilotprojekt konnten wesentliche Erkenntnisse für eine bundesweite Ausfächerung der Bestandsaufnahme gewonnen werden. "Transparenz ist auch hier ein Schlüssel zum Erfolg: Sowohl
für die realistische Planung der zukünftig benötigten Ressourcen als auch für die notwendige Unterstützung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundeswehr", so Dr.
Rüttler bei der Übergabe des Berichtes an die Abteilungsleiterin Wehrverwaltung, Infrastruktur und Umweltschutz im Bundesministerium der Verteidigung (BMVg), Ministerialdirektorin Alice
Greyer-Wieninger. Besonders hob er in diesem Zusammenhang die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit dem Bundeswehrdienstleistungszentrum Köln hervor, dessen Liegenschaften im Rahmen dieses
Pilotvorhabens betrachtet wurden.
Von März bis Juni 2009 untersuchte ein gemeinsames Team aus g.e.b.b., Wehrverwaltung und eines im Rahmen einer europäischen Ausschreibung ermittelten Dienstleisters verschiedene Immobilien
im Verantwortungsbereich des Bundeswehrdienstleistungszentrums Köln. Unter Nutzung einer spezialisierten Software konnte so mittels Hochrechnung ein realistisches Bild vom gesamten Zustand und
Instandsetzungsbedarf gezeichnet werden.
Gemäß dem "Gesetz zur Errichtung der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben" wird das Eigentum an den Dienstliegenschaften der Bundeswehr schrittweise auf die Bundesanstalt für
Immobilienaufgaben (BImA) übertragen. Eine exakte Zustandsbewertung der Liegenschaften ist für die geplante Übergabe an die BImA von erheblicher Bedeutung. Die g.e.b.b. hat
daher die BImA von Anfang an in das Projekt GALA eingebunden.
Klicken Sie hier, um mehr über das Projekt zu erfahren.