Kleine Ursache, großer Schaden: Um zukünftig schneller und besser auf Kleinschäden an Bundeswehr-Immobilien reagieren zu können, wurden im Rahmen des Projektes WEGAS (Werterhaltung von Gebäuden und Anlagen durch Schulung) Schulungsmaßnahmen zum frühzeitigen Erkennen von Baumängeln entwickelt. Denn schnelles Handeln verhindert häufig spätere Instandsetzungskosten. Anfang November wurden in Köln die Liegenschaftsmanager der Pilotstandorte über das geplante Schulungspaket informiert.

Rund 60 Teilnehmer - vor allem die zuständigen Leiter der Bundeswehrdienstleistungszentren, die Leiter Facility Management und Leiter Technisches Gebäudemanagement sowie die jeweiligen
Objektmanager - reisten dabei aus Aachen, Bogen, Burg, Düsseldorf, Husum, Koblenz, München, Münster, Rostock und Weißenfels an.
Die einzelnen Themen wurden von den entsprechenden Fachleuten des Arbeitskreises WEGAS präsentiert. Insbesondere die Ziele des Projektes, die bisherigen Erkenntnisse und der Ablauf der geplanten
Maßnahmen wurden dabei behandelt. So sieht der Zeitplan zunächst eine Testphase für die Schulungen an den Standorten Aachen und Düsseldorf im Januar/ Februar 2010 vor, um sie
anschließend auf alle Pilotstandorte auszuweiten.
Übergeordnetes Ziel der Veranstaltung war eine Sensibilisierung für das Thema insgesamt. Dass dies Gelungen ist, zeigten die rege geführten Diskussionen und die positiven
Rückäußerungen der Teilnehmer. Das Schulungskonzept wurde als Schritt in die richtige Richtung empfunden und kann dazu beitragen, besser mit den knappen finanziellen und personellen
Ressourcen vor Ort umgehen zu können.
Hier finden Sie weitere Informationen zum Projekt WEGAS.