Die g.e.b.b. hat für Neubiberg, Standort der Universität der Bundeswehr München, ein Interessenbekundungsverfahren (IBV) über die mögliche Einrichtung einer Kinderkrippe gestartet. Für den Betrieb und gegebenenfalls auch den Bau dieser Einrichtung ist eine Kooperation mit einem freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe geplant.

Verschiedene Befragungen unter Studenten und Mitarbeitern der Universität haben einen umfangreichen Bedarf für Ganztagsbetreuung in der Altersgruppe der Unterdreijährigen
ergeben. Daher wird nun die Möglichkeit der Bedarfsdeckung über den Aufbau einer "Standortkinderkrippe" (d. h. einer Betriebskrippe auf Universitätsgelände) geprüft.
Damit die Bundeswehr die entstehenden Ausgaben entsprechend einschätzen kann, fordert die g.e.b.b. Anbieter von Kinderbetreuung im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens zu
Angaben bezüglich eine möglichen Betriebs bzw. Bau einer Standortkrippe auf. Die Informationen aus allen fristgerecht eingereichten Unterlagen werden so aufbereitet, dass ein
grundlegendes Konzept mit einer ersten Wirtschaftlichkeitsuntersuchung erstellt werden kann. Insbesondere wird dabei grundsätzlich auf Basis der Wirtschaftlichkeit geprüft, ob entweder eine
Leistungserbringung "aus einer Hand" (d. h. Bau und Betrieb einer Standortkrippe) durch einen externen Dritten oder eine Teileistungerbringung durch die Bundeswehr selbst (d. h. Eigenbau Bundeswehr
und Betrieb Krippe durch einen externen Dritten) in Frage kommen.
Dieses Interessenbekundungsverfahren dient in erster Linie der Erlangung allgemeiner, grundsätzlicher Informationen und nicht zur Vorbereitung einer Ausschreibung oder
Präqualifizierung eines oder mehrerer Teilnehmer.
Interessenten können sich über die obenstehenden Box entsprechende Informationen herunterladen. In der darunter stehenden
Box haben wir Fragen von Interessenten und unsere Antworten bereitgestellt. Dieser Fragenkatalog wird aktuell gehalten.