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Erfolgreicher Abschluss

Das Team Modernisierungsprojekt Optimierung Facility Management im Bundeswehr Dienstleistungszentrum (BwDLZ) Köln hat am 16. Dezember 2009 mit einer umfassenden Informationsveranstaltung der Leitung der Wehrverwaltung sowie dem Geschäftsführer der g.e.b.b. die Ergebnisse ihrer zweijährigen Arbeit an diesem Pilotprojekt vorgestellt.

 
Foto Präsentation

Alice Greyer-Wieninger, Martin Rüttler

Alice Greyer-Wieninger, Abteilungsleiterin Wehrverwaltung, Infrastruktur und Umweltschutz und Dr. Martin Rüttler, Geschäftsführer der g.e.b.b., wurden in einer Mischung aus Praxisbeispielen (dargestellt durch die Mitarbeiter des BwDLZ Köln) sowie Präsentationsbeiträgen der Projektleiter Ruess (Wehrverwaltung) und Wenzel (g.e.b.b.) über die Neuerungen und Optimierungsansätze informiert. Ziel des Projektes war die Umsetzung der Konzeptideen des Ideenwettbewerbs Facility Management (initiiert vom Bereich Immobilien der g.e.b.b. in 2007)  im Rahmen eines dienststellenbezogenen Pilotprojektes beim BwDLZ Köln. Maßgabe war, ein neues Organisationsmodell für die Aufbau- und Ablauforganisation der BwDLZ im Aufgabenfeld Infrastruktur zu entwickeln. Die im Piloten durchgeführten Analysen, Konzeptionen und praktischen Erprobungen haben gezeigt, dass Optimierungspotenziale vorhanden und nachhaltige Verbesserungen realisierbar sind.

 

Neuausrichtung des Objektmanagements

Wesentliche Elemente des Gesamtansatzes bilden die neue Struktur "FM-Service-Center" in Form einer Matrixorganisation, mit Neuausrichtung des Objektmanagements und Implementierung einer zentralen Auftrags- und Störungsannahmestelle, sowie die Umsetzung eines integrierten Führungs- und Steuerungssystems. Beide Elemente werden das BwDLZ befähigen, die Leistungserbringung transparenter und wirtschaftlicher zu gestalten. Auf dieser Grundlage leistet das Facility Management der Territorialen Wehrverwaltung (TerrWV) einerseits einen wichtigen Beitrag zur Sicherstellung der Einsatzfähigkeit der Truppe. Andererseits empfiehlt sich die TerrWV als attraktiver und kompetenter Partner für den künftigen Liegenschaftseigentümer Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA).

 

Nächster Schritt: Bundesweit ausfächern

Foto Projektgruppe

Guter Abschluss - neue Perspektiven

Auf Grundlage der vorliegenden Arbeiten, auf die das Projektteam zu Recht stolz sein kann, steht als nächster Schritt die Herausforderung an, die gewonnenen Erkenntnisse bundesweit in alle 52 BwDLZ auszufächern. Dazu werden im Jahr 2010 zunächst umfangreiche Informationsveranstaltungen stattfinden, um die betroffenen Führungskräfte und Mitarbeiter in Wehrverwaltung, Bundesamt für Wehrverwaltung, Wehrbereichsverwaltungen und Bundeswehr Dienstleistungszentren über Ergebnisse, Auswirkungen und Umsetzungsschritte zu unterrichten.