Die g.e.b.b. unterstützt die Bundeswehr bei der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung der Wäscheversorgung für das Bundeswehrzentralkrankenhaus in Koblenz. In diesem Zusammenhang hat die zuständige Wehrbereichsverwaltung West ein Interessenbekundungsverfahren durchgeführt: Private Unternehmen hatten damit die Gelegenheit, unverbindliche Angebote für diese Dienstleistung abzugeben.

Zufahrt zum Bundeswehrkrankenhaus Koblenz
Bislang wird die Wäscheversorgung für das Krankenhaus durch eine eigene Organisation sichergestellt. Mit rund 500 Betten, ca. 1.470 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie
jährlich etwa 18.000 stationär behandelten Patientinnen und Patienten ist das Koblenzer Krankenhaus die größte Bundeswehreinrichtung dieser Art. Ziel des
Interessenbekundungsverfahrens ist die Prüfung, ob ein unternehmerisches Interesse an der Dienstleistung Wäscheversorgung besteht und ob private Unternehmen hier wirtschaftlicher
agieren können als interne Organisationen. Die Ergebnisse werden momentan ausgewertet.
Bei der wirtschaftlichen Gesamtbetrachtung ist die Bepreisung allerdings nur ein Kriterium. Zur Gesamtbetrachtung gehören auch Konzepte, wie das derzeit durch die Bundeswehr
beschäftigte Personal durch einen Dienstleister weiter verwendet werden kann.
Im Ergebnis kann das Interessenbekundungsverfahren zu einer Ausschreibung dieser Leistungen führen, wenn hierdurch wirtschaftliche Vorteile für die Bundeswehr zu erwarten sind.